Donnerstag, 26. Februar 2009
Letzte Reiseworte aus Asien
Asien hat mich mit seiner Vielfalt sehr Inspiriert und auch schockiert. Die Tausend Farben die dazu beitragen das Treiben der Menschen zu einem Perfekten Durcheinander werden lassen sind nur ein Teil der das Leben in Asien so unterschiedlich wirken laesst. Dazu kommen die krassen Kontraste von neu und alt, arm und reich die staendig direkt nebeneinander projeziert werden.
Deshalb ergab sich mein Eindruck sehr gemischt: Ich mochte sehr was ich sah und was die Menschen ausstrahlten, die meist froehlich waren und immer Interesse an einem zeigten und wie sie ihre Religion leben. Ich mochte nicht das es schwer viel mit den Menschen zu komunizieren und nicht als Tourist betrachtet zu werden. Deshalb war es fuer mich nicht einfach das Chaos des Altags zu verstehen und ein Gefuehl dafuer zu entwickeln wie das Leben dort funktioniert.
Aber unterm Strich war es eine schoene Erfahrung, auch wenn es mich so manches mal mehr Nerven gekostet hat als in meiner gesamten Australienzeit und das soll was heisen! Ich weis das ich auf jeden Fall noch mal nach Thailand gehe um mir das Land genauer anzuschauen als ich jetzt dir Moeglichkeit dazu hatte.
Jetzt gehe ich mit einem guten Gefuehl in meinen Flieger, den immerhin bin ich jetzt ja Thaimasseur und die Reise ist zuhause ja nicht zu ende....
Bis Morgen dann
euer David
Sonntag, 1. Februar 2009
Good by Australia
wie die Aussies pflegen "hallo" zu sagen, hoerte ich Gestern nun zum letzten mal als ich mich mit meinem Auto :-) auf den Weg zum Flughafen machte.
Dienstag, 23. Dezember 2008
Merry Christmas
Das habe ich wohl Sophie und Tamara zu verdanken die mich die letzten 2 Monate begleitet haben. Sowohl die Arbeit in Perth als auch die Farm und den Kurztrip von Geralton to Perth haben wir zusammen verbracht und hatten auf eine interessante Weise ein Erlebnis der ganz besonderen Art.
Spontan entschied ich mich die Berlinerinnen auf die Farm zu begleiten was fuer mich, da Thomas ja das Land verlassen hatte, als ein tolles Angebot um Geld zu verdienen und sich geborgen zu fuehlen gerade recht kam.
So machten wir uns auf den Weg und ihr habt ja bereits im letzten Bericht gesehen was dabei rauskam...es war eine tolle Erfahrung.
Also entschloss ich mich in Perth alle Zelte abzubrechen und in Melbourne neu zu starten.
.... jetzt haben wir den 24.12.08 und es ist schon fast 11 bei uns.
Um 7 wahren wir alle in der Kirche. Es war sehr interessant mal zu erleben wie das hier in Australien ablaeuft. Und auch in der Kirche ist alles easy going, denn das ein odere andere Mal hat die ganze Kirche gelacht als der Pfarrer seine Witzchen machte. Und abschliesend bei dem Lied "silence night" kamen dann doch noch richtige Weihnachtsgefuehle mit etwas Heimweh auf, die aber nach dem wir die kirche verliesen und wir den blick aufs Meer bei herrlichem Sonnenschein und ein paar Leuten die auf dem dazwischen liegenden Golfplatz spielen sahen, gleich wieder erloschen:-).
Anschliesend folgte ein super leckeres Grillfest der englischen Tradition natuerlich mit Meerblick.
Nun sitzen wir gemuetlich im Wohnzimmer vor unserem, sogar echten, Weihnachtsbaum und quatschen ueber Aussierlebnisse.Morgen ist hier dann richtig Weihnachten und an der Graet Ocean Road werden 10000 Besucher erwartet die hier die Weihnachts- und Neujahrszeit verbringen wollen.
Bis zum Naechsten Jahr euer David
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Work and Travel
Old Mc Bill he had a Farm hia,hia,ho
there was a cat and a papagei.... hia,hia,ho...
we had to get up every morning at 5 a clock, so we saw the sunrise every day when we drove to the peachfield(Pfirsichfeld), which was in the middle of the busch.
Bill is running an organic farm (bio). No chemicals at all.
In the past Bill's farm was only a sheep- station, what means that he earns his money with sheep wool(Schafswolle). He owns still more than 2000 sheeps(schafe) and goats(ziegen). The animals walking around on an area which is bigger than 700ha and only once a year they bring them all back to shear(Rasieren) them to get the wool of. Bill told us he has 40 windmills out there and in the summer he is driving the whole week arround to check them if they working well and pumping up water for the sheeps and goats.
And a few years ago he had hundreds of pigs too.
Every day we picked the peaches from the trees and after lunch when it becames to hot, we had to pack the peaches into boxes.
Once a week a big truck was comming and
took the peaches to Perth.
After 3 weeks all peaches were picked and we finished the work on the Farm!
Vielleicht verstehst du noch nicht alles, aber du kannst es dir ja immer wieder durch lesen, dann wirst du schnell besser werden und kannst irgendwann auch mal auf reise gehen.
Ich biete dir hiermit eine Brieffreundschaft an. Dein Papa schickt mir seine Emailadresse und dann koennen wir uns persoenlich hin und her schreiben was wir wollen und ich kann dir all deine Fragen beantworten.
Montag, 3. November 2008
Fremantle Perth


Im Notfall kann man mich unter 0899635819 erreichen da es dort kein Mobilnetz und kein Internet gibt!
Montag, 6. Oktober 2008
From Darwin to Perth
Für die letzten 10km haben wir dann aber 2 Stunden gebraucht weil der Weg sich in eine wahre Offraodstrecke mit riesigen Steinbrocken verwandelt hatte . War schon etwas abenteuerlich da die nächste gute Werkstatt etwa 700km Piste entfernt war und es unmöglich gewesen wäre die Karre von diesem Ort mit einem groesseren Schaden jemals wieder wegzubringen da wir ganz allein unterwegs waren! Das hatte bedeutet wenn was zu Bruch gegangen wäre:Karre anzünden und mit dem Rucksack los laufen:-)
Aber es ging alles gut, bis auf das das Ziel das wir letzt endlich erreichten zwar einer der abgeschiedensten Orte war an dem ich mich jemals befunden habe, aber wir nicht ins Wasser konnten weil es vor Krokodilen nur so wimmelte und dazu wurden wir noch verstochen das alles zu spät war. Also am nächsten Tag wieder zurück um auf dem Rückweg einer der schönsten Wasserfälle Australiens, die Michell Falls, zu bewundern
Und als wir am Abend, mit unserem an diesem Tag wohl verdienten Feierabendbier, auf unserem Auto sitzend ueber die huegeliche Landschaft in den Sonnenuntergang schauten, waren wir uns beide stimmig das dieser Park einer der schoensten war den wir im Outback gesehen hatten!
Da an der Grenze des NP gleich eine der groessten Eisenerzmienen des Kontinents liegt, liesen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen mal einen Blick drauf zu werfen und landeten in einem Bus voll Rentnern und Asiaten. "Tom Price" nennt sich das Erdloch aus dem seit 1966 unglaubliche 95 millionen Tonnen Eisenerz gegraben wurden, von dem jede einzelne Tonne im mMoment 200 Dollar wert ist und ueber die Haelfte des Rohstoffes direkt nach China geht! Es war schon sehr unfassbar was fuer ein riesen Aufwand betrieben wird um als Endprodukt eine Gabel und ein Messer neben dem Teller liegen zu haben!
Dann aber endlich mit hoher Erwartung raus aus dem Staub und zurueck an die Kueste wo uns die ersten Kitespots erwarten! Und wir bekamen gleich am ersten empfohlenen Spot Naehe "Exmouth" die Bestaetigung. Es ist hart allein den esrten Spot in einem Satz zu beschreiben, deshalb fasse ich es in Stichworten zusammen: tyrkis blaues Wasser, im Innenriff flat, am Ausenriff die perfekte Welle, das Wasser lebt, Schildkroeten, Mantarays und im Background springen meter hoch die Buckelwahle ueber den Horizont, am Strand die Duenen und die Sonne faellt im Westen ins Wasser...wir kiten bis es dunkel ist! So und teilweise noch besser sehen alle Spots die naechsten 200km entlang der Coral Coast aus, hinunter bis nach Coral Bay. Unser Gelaendewagen war mal wieder eine Gottes Gabe. Denn nur dadurch war es uns moeglich allein an einem Sand geshapten Cap direkt am Beach zu campen, den Kite Tag und Nacht aufgebaut zu lassen und im Windschatten der Duenen auf spiegel glattem Wasser zu kiten,
zu schnorcheln oder die Angel fuer frischen Fisch ins Wasser zu werfen. Fuer allein diesen Schnorchelgang an diesem Platz, hatte sich die Anschaffung schon gelohnt. Wir sahen die schoensten Korallen ever, kleine Haie, riesen Schildkroeten, Mantarays und jede menge anderes Zeug und das alles auf eigene Faust!
Nach weiteren Kilometern entlang des unberuehrten "Ningaloo reefs", begleitet von wild umher rennenden Emus und riesen Kaengerus, entlaesst uns die Natur mal wieder fuer einen kurzen Moment nach "Coral Bay". Dort treffen wir zufaelliger weise wieder bekannte Gesichter aus Broome und verbringen ein paar zivilisierte Tage in dem von Palmen umsaehten Ferienoertchen. Nach tollem Fischfang und einem unvergesslichen Downwinder ueber das Riff machen wir uns auf die Weiterreise und treffen noch am gleichen Tag an einer Tankstelle eine Deutsche Surferin die uns von dem 150km noerdlich von Carnavon gelegenen "Red Bluff" und "Gnarolla" vorschwaermt. (zwei der bekanntesten Reef Brakes in Australiens). Vorallem die Windsurf und
Surf Scene ist hier an diesem Platz im niergendwo mit heisen Duschen und kleinem Shop vertreten. Nach kurzer bedenkzeit ob diese 300km Umweg unseren finanziellen Rahmen spreangt, entscheiden wir uns direkt loszufahren um die einzigartige Gelegenheit in Anspruch zu nehmen und kommen noch spaeht am Abend an. Ich hab ja noch nicht viel Erfahrung im Wellenkiten und war vielleicht deswegen so beeindruck von diesen riesen Wellen die ein bis zwei Stockwerke hoch auf mich zu rollten. Das hat fuer einen ordentlichen Schub Adrenalin gereicht und das Kitesurfen hat sich wieder mal von einer anderen Seite als einer der besten Sportarten, die ich je gemacht habe, bewiesen. Nach 2Tagen Monsterwellen und ein paar vomRiff zerschnittenen Fuesse, ging es wieder zurueck auf die Piste um die letzten 600Kmhinter uns zu bringen.
Am vorletzten Tag vor unserer Ankunft in Perth, passen wir die "PinnacleDesert". Ein Stueck Wueste mitten im gruenen Busch mit tausenden Kalksteingebilden die aus dem gelben Sand herraus ragen und eine science fiction artige Landschaft erschaffen.
auszubreiten um die Natur noch mal voll geniesen zu koennen. Wir lagen also traeumend wie uns die Sonne ihre ersten Strahlen gerade am naechsten Morgen uebers Gesicht wirft auf unserer Duene und dachten an nichts Boeses, als ich ploetzlich auf wachte und etwas komisches auf meinem Gesicht spuehrte. Komisch war das als ich die Augen oeffnete keine Sterne mehr sah sondern nur schwarz, es war der Hintern einer riesen Spi....Spass bei seite ich wachte auf und war glitsch nass. Es waren tatsaechlich keine Sterne mehr da, aber nicht weil etwas auf meinem Gesicht sass, sondern weil ein Sturm aufgezogen war der einen Gewitterartigen Regen ueber uns nieder lies und unsere Schlafsaecke binnen einer Minute komplett durchnaesste. Wir ergriffen die Flucht. Bei Sturm und Regen rennen also 2 Robinsons mit minimaler Bekleidung aus dem Schlafsack geschlueft so schnell sie koenen mit Sack und Pack von einer Duene und suchen Unterschlupf im Auto wo sie die restliche Nacht ohne Decke verbringen mussten.Nach dieser Aktion war uns klar das die Natur jetzt genug von uns hatte und das Stadtleben wieder nach uns ruft und so packten unseren Staff nach einer grossen Trocknungsaktion zusammen und brachten die Safari mit etwas Glueck gut zu ende. Denn auf dem Weg am Strand brachte es tom fast noch fertig das Auto umgekippt im Meer zu versenken als er bei einem Spurwechsel einen vom Wasser weggespuehlten Sandabsatz uebersah. Aber wie gesagt der Schutzengel lies uns und das Auto bis zum Schluss nie im Stich und wir beendeten unseren Trip heil in Perth.
Donnerstag, 4. September 2008
on the road again,
Ja es war ein schwerer Abschied, denn nach fast 5 Wochen Inselleben, fuehlte ich mich wie Zuhause und als ein festes Familienmitglied unter den Staff Leuten. Die ersten 2 Wochen waren zwar nicht gerade einfach, aber so nach und nach fand ich jede menge Beschaeftigungen wie Fitnessraum, Tennisspielen, Poolcomp, Jam-sessions am Pool, Open Air Kino am Strand, Kiten am day off, Reef Trips, Party Trips nach Ayrlie Beach und jede menge guter Freundschaften!
Letzt endlich habe ich sehr profitiert von dieser Erfahrung. Ich konnte mein Englisch verbessern, meine Massagekenntnisse und ich habe sehr viele Infos von Australiern ueber Australien bekommen und gute Kontakte in Sachen Physiotherapie .
abgecheckt.
Nach mehreren Abschiedspartys und noch 2 richtig guten Kitesessions um die Insel herum, habe ich wieder meinen Rucksack gepackt und habe mich per Mitfahrgelegenheit auf in Richtung Norden nach Townsville gemacht, wo Tom schon seid 4 Wochen in einem Hostel wohnte und richtig gute Jobs und Freunde gefunden hatte.
Gerade angekommen und schon hatten wir Wind. Deshalb entschloss ich mich noch ein paar Tage in Townsville zu verbringen um die Stadt etwas besser kennen zu lernen. Townsville hat mir sehr gut gefallen. Man findet nicht zu viele Touristen, sehr schoene Straende, tolles Klima, ein nagelneues Krankenhaus(habs mir angeschaut),ein paar mehr historische Gebaeude, fast jedes Wochenende eine Veranstaltung (Jazzfestival, Socialfestival, Horseracing etc.) und Kiten:-)
Nach einer Woche Vergnuegen mit Tom's Freunden, ging es dann weiter in den Regenwald nach Cairns. 3 Freunde von Townsville begleiteten uns noch fuer weitere 4 Tage, wir fuhren gemeinsam weiter hoch in den Norden und schauten uns einen der aeltesten Teile des australischen Regenwalds(Cape Tribulation) an und dazu kamen wir jeden Tag zum Kiten. Und weil die Windbedingungen gerade so gut waren, liesen wir uns in Port Douglas fuer eine weitere Woche nieder und hatten mit einer Gruppe Italienern, Israelies und Australiern einen riesen Spass beim Kiten und anderen akrobatischen Aktivitaeten.
Dort lief uns dann auch gleich Andrea aus Oesterreich ueber den Weg die zufaellig auch gerade angefangen hatte zu Kiten und uns auf unserem Trip nach Darwin begleitete. Auch Irene aus Irland sass mit im Boot und so hatten wir also wieder eine neue "car company" fuer das australische Outback gefunden.
Die Landschaft im Outback beeindruckte mich sehr. Es ist sehr trocken, aber die Gegend ist bestueckt mit unendlich vielen meist gruenen Baeumen, Termitenhaeufen und jede Menge Tieren (Kaengerus, Kuehe, Dingos, Riesenwildschweinen, Krokodielen, Schlangen...) Trotz allem lassen wir uns nicht davon abhalten unter freiem Himmel auf dem Boden zu schlafen um den unglaublich schoenen Sternenhimmel zu bewundern.
Die ersten 4Tage waren gleich eine kleine Herrausforderung. Wir kamen uns vor wie auf der Rally Paris-Dakar, weil nach den ersten 400 Kilometern gleich mal ein Reifen geplatzt war und eine Stunde spaeter dann gleich das gewechselte Rad auch wieder drauf ging (war wohl schon ein paar Jahre in der Sonne gehangen). Am naechsten Tag hat sich dann der Auspuff geloest und bevor wir jemanden zum schweisen finden konnten hat er sich ganz verabschiedet und wir mussten einen Tag mit einem monstroesen Sound durch die Wueste brettern. Dazu kostete es uns 2 Naechte das Ding im Staub ohne Hebebuehne aus und wieder einzubauen nachdem wir endlich einen faulen Australier ueberreden konnten das Teil wieder zusammen zu schweisen. Ein weiterer Abend ging drauf um unser Roofrack wieder zu befestigen, nachdem es uns fast mit dem ganzen Stuff vom Dach vibriert hatte.
Aber nach ueber 1000km Schotterpiste mit 90-100 Sachen konstanter Geschwindigkeit unzaehligen Schlagloechern, Flussdurchfahrten, traumhaften Sonnenuntergaengen und paradiesesch schoenen heissen Quellen und Wasserfaellen hat uns unser treues Fahrzeug die Durststrecke (2600km) nach Darwin ohne groessere Pannen tapfer an unser Ziel gebracht und wir sind alle sehr gluecklich darueber den "Savanah Way" als Route gewaehlt zu haben!
Thanks a lot Andrea and Irene for this gourges adventure-trip, it was big fun with you guys together.
Aber nun heist es fuer uns wieder neue Mitfahrer zu finden um die naechsten 4000km entlang der Westkueste runter in den suedlich Fruehling nach Perth zu erkunden. Dort ist dann fuer die naechsten Monate Arbeiten in einem Krankenhaus angesagt.
Das heisst das sich die Abreise aus australien nach Neuseeland wahrscheinlich auf ende Dezember verschieben wird.
Ich melde mich sobald uns die Wildness wieder Gelegenheit bietet einen Abstecher in die Zivilisation zu machen:-)
