Donnerstag, 13. März 2008

west palm beach and the keys








die ersten 2 wochen sind rum und mir kommt es vor als wären wir schon eine ewigkeit unterwegs. jeden tag neue eindrücke und begegnungen und so langsam habe ich deutlich verstanden das hier unter den reichen studenten die uhr etwas anders tickt.


wir leben hier in einer unbeschreiblich schönen wohnanlage umgeben von vögeln, schildkröten, enten, leguanen...und anscheinend auch von aligatoren (haben aber noch keinen gesehen)


aber ein ein studentenleben wie ich es aus tübingen gewohnt bin existiert hier leider nicht. die distanzen von a nach b sind meistens zu groß um zu fuß zu gehen, aus diesem grund wird grundsätzlich das auto bzw. der "truck" benutzt, sogar um nur die post aus dem briefkasten zu holen. wenn wir abends unterwegs sind, nehmen wir grundsätzlich ein taxi denn es heißt nachts auf der straße zu gehen sei zu gefährlich.


dienstag ist "renegade-tag" das ist ein riesen tanzlokal mit einer riesen tanzfläche auf der ca. 150 leute den ganzen abend nur irgendwelche countrytänze abziehen bei denen man als laie keine chance hat mit zu kommen. thomas hat es trotzdem probiert, war ne lustige sache, für uns zu mindest, der security fand es weniger lustig.


Kiten:

Nach einem deftigen Frühstück gehts dann auch schon los Richtung Jupiter wo sich die Kiteszehne tummelt. Auf dem Weg dort hin halten wir noch an einem Kiteshop, da ich Superheld meine Finnen im nächtlichen Packstress vergessen habe:-(

Was ein Feeling, nach 6 Monaten Prüfungsstress, schlechtem Wetter und Schufterei endlich wieder Wasser unter den Füßen. Bei einer leichten onshore Seabreeze mit kleiner Welle fahren wir uns gemütlich ein paar Stunden ein.

Am nächsten Tag sieht es gleich etwas anders aus und wir können uns bei 5,5 Windstärken onshore direkt vor Palm Beach ordentlich austoben, den Kiten ist hier eigentlich nirgends verboten und man ist immer eine Atraktion für die Passanten!

Der nächste Tag überrascht uns mit einem angenehmen Südwind aus der Karibik. Das bedeutet warmes Wasser, sideshore Wind und geniale Absprungrampen bis zur Erschöpfung.

Nach einem Tag Erholungspause, gehts los auf den Raodtrip zu den Keys.Die Keys bestehen aus einer ca. 150 Kilometer langen Inselgruppe die über kilometerlange Brücken miteinander verbunden sind und oftmals nicht breiter als die Straße.Das türkis blaue Wasser und die zwischen Palmen versteckten bunten Häuser, zeigen uns warum diese Gegend auch die Karibik der USA genannt wird.Am nächsten Morgen dann erstmal Flachwassersession am südlichsten Punkt der USA in Key West...traumhaft!Abends dann Seafood all you can eat und danach Springbrake. Diese Szenerie erinnert mich leider sehr stark an Lloret de Mar, mit dem Unterschied das das ganze sich in einer unbeschreiblich schönen Straße abspielt in der ein Haus schöner als das andere ist. Die Häuser sind alle aus Holz 2 stöckig mit Holzgeländern und sich drehenden Wentilatoren auf den Terassen. Mehr als sehenswert diese Stadt!Das einzigste was fehlt ist die kubanische Musik.Nach vier Tagen Aufenthalt geht es wieder zurück nach West Palm, hier ist wieder Welle kiten angesagt!

2 Kommentare:

Daniel Ph hat gesagt…

Hey Jungs,

schön mal wieder was von euch zu lesen! Wie man sieht habt ihr ja schon richtig viel erlebt und gute Bedingungen zum Kiten vorgefunden. Freut mich rießig für euch.
Macht weiter so.
Greetz Dani

dad hat gesagt…

Ein perfekter Einstieg,einfach klasse, laßt es euch gut gehen, viel Spass. Best regards from Dad