Donnerstag, 5. Juni 2008

Sydney








...eine tolle Stadt. Es war das erste mal in meinem Leben das ich einer Grossstadt mit 4 Millionen Einwohnern ueber eine Zeit von 6 Wochen so nahe war. Nicht nur nahe, sondern im Herzen von Sydney befand sich meine Unterkunft. Ich wohnte in einem Hostel, gelegen in der Elizabethstreet, welche vorbei am Hydepark bis direkt zum Operahouse fuehrt.
Natuerlich haben wir alle tollen Sehenswuerdigkeiten besichtigt, waren an fast allen Straenden, auf einem Jazzkonzert in einer Altbauwohnung eines Musikers(danke Nadine fuer diesen schoenen Abend), auf einem Reaggeekonzert im Metro Theater und im Taronga ZOO.
Seid ich angefangen habe zu arbeiten, ist das von zuhause gewohnte Alltagsleben wieder zurueckgekehrt und die Zeit vergeht im nu.
Genau, Nu-Tek hies die kleine Firma die mich beschaeftigte und im nu waren ich und mein ungarischer Kollege Micha ein gutes Team und wurden kurzerhand auch fuer eine Montage nach Mellbourne geschickt. Das war genial, wir bekamen Uebernachtung+Fahrtzeit bezahlt und hatten noch einen halben Tag Zeit um Mellbourne zu besichtigen!
Zu unserem Boss John, mal wieder einer der besonderen Sparte, der nicht nur mir des oefteren den letzten Nerv kostete. Aber unterm Strich ein sehr gutherziger Mensch ist, der uns bei unserer Reisevorbereitung sehr grosszuegig entgegen kam! Wir konnten mit seiner Unterstuetzung unser frisch erungenes Reisemobil zu einem Luxuscamper umruesten(so die Aussage unserer Mitreisenden).
Letzt endlich kann ich sagen es war eine gute Erfahrung fuer Nu-tek zu arbeiten, denn ich habe sodurch viel von der Stadt gesehen neue Freundschaften geschlossen und bin neuen Kulturen begegnet (Aegyptern, Iren, Kanadiern und Ungarn) die wie ich deutlich zu spueren bekam ihre Wurzeln im eigenen Land liegen haben, was die politische und kulturelle Einstellung angeht. Und dadurch kam es immer wieder zu krassen unvermeidbaren Differenzen die des oefteren fuer eine hohe Spannung zwischen uns sorgten. Natuerlich lag es auch oft an dem Sprachdefizit. Denn es ist schwierig seine Meinung oder Vorschlaege einzubringen wenn man sich nicht fachmaennisch ausdruecken kann.
Auch das Hostelleben war eine neue Erfahrung. Es war echt verrueckt wie viele verschiedene Leute aus verschiedenen Laendern, in verschiedenen Altersklassen, mit voellig verschiedenen Plaenen und Einstellungen man taeglich begegnet und kennenlernt.
Ich traf Leute die wohnten schon seit 4 Monaten in diesem Hostel weil es in Sydney ueberhaupt kein Problem ist das Geld genau so schnell wieder auszugeben wie man es verdient hat. Denn “Backpacker” sind in Australien nicht einfach Reisende, es ist ein Markt der ordentlich Geld abwirft! Das bedeutet das der Rucksackreisende tag taeglich mit tollen Angeboten ueberflutet wird denen man kaum wiederstehen kann. Egal ob es das woechentliche Ausgehprogramm ist das jeden Abend was besseres zu bieten hat, oder Ausfluege und Reiseangebote an die schoensten Plaetze in ganz Ausstralien mit Bus, Bahn, Flugzeug oder mit dem Mietwagen.....
Ich denke wir haben ein guten Mittelweg gefunden und von allem was mitgenommen, so dass wir Sydney mit einem top Auto und einem "vollen" Geldbeutel mit guten Errinerungen verlassen koennen.
Dennoch sind wir beide froh den Trubel und Laerm der Grossstadt wieder hinter uns zu lassen und freuen uns jetzt auf neue Abenteuer zusammen mit Lore(Belgien) und Lena(Germany) die sich spontan entschlossen haben gemeinsam mit uns die Ostkueste zu erkunden!

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